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Worum es in diesem Artikel geht
Erwachen und innerer Ruf
Der Frühling ist die Zeit des Erwachens. Nicht nur in der Natur, sondern auch in uns. Etwas in uns regt sich, wird aktiver, will wachsen, will sich zeigen. Manche Menschen beschreiben diese Phase als innere Unruhe, andere als einen kaum greifbaren Drang nach Veränderung. Wieder andere spüren eine neue Kraft im Körper – ohne genau zu wissen, wohin sie führen soll. Doch Wachstum ist nicht immer ein sanfter Prozess. Manchmal werden wir vom Leben angeschubst, mit Energie vorwärts gedrängt. Dann fühlt es sich an, als müssten Entscheidungen getroffen werden, obwohl der Weg noch nicht klar ist. Und manchmal kommt der Wachstumsimpuls leiser: als innerer Ruf. Als ein deutliches Jetzt. Vielleicht fragst Du Dich:
- Warum ist gerade so viel Bewegung in mir?
- Warum fühlt sich Stillstand nicht mehr stimmig an – und Aktion gleichzeitig überfordernd?
Vielleicht hast Du es an anderer Stelle schon gelesen oder gehört: 2026 ist gemäß der chinesischen Astrologie das Jahr des Feuerpferdes. Wir sind keine Astrologinnen und betrachten diese Zusammenhänge nicht vorhersagend, sondern archetypisch. Gerade darin liegt ihre Kraft: Archetypen beschreiben innere Dynamiken, die viele Menschen gleichzeitig erleben – unabhängig davon, ob sie sich astrologisch orientieren oder nicht. Mit dem Feuerpferd begegnen uns zwei sehr kraftvolle Energien: die des Pferdes und die des Feuers. Es geht dabei nicht um ein „brennendes Pferd“, sondern um das Zusammenspiel von Lebenskraft, Bewegung und Freiheit mit Mut, Leidenschaft und Handlungsimpuls. Wenn diese Energien unbewusst wirken, kann es leicht unruhig werden – im Inneren wie im Außen. Dann beschreiben Menschen ihr Erleben als:
- Getriebensein
- innere Spannung
- das Gefühl, „nicht mehr zurück zu können“, aber noch nicht zu wissen, wohin
Ohne Verwurzelung verbrennen sich diese Kräfte – oder sie brennen uns aus. An diesem Punkt tritt die archetypische Kraft der weisen Frau ins Bild.
Die weise Frau kennt das Feuer
Die weise Frau in uns fürchtet das Feuer nicht. Sie weiß, dass es wärmt, nährt und verwandelt. Doch sie weiß auch: Feuer braucht einen Herd. Einen Ort. Eine Form, die ihm Richtung gibt. So begegnet sie dem Feuerpferd nicht mit Kontrolle, sondern mit Präsenz. Nicht mit Druck, sondern mit innerer Klarheit. Sie fragt nicht: Wie schnell kann etwas gehen? Sondern: Wohin will diese Kraft wirklich? Und: Was in mir ist bereit, diesen Schritt zu tragen?
Frühjahrsenergie: Wachstum mit Wurzeln
Der Frühling lädt uns ein zu wachsen. Aber nicht kopflos. Nicht in dem Tempo, das äußere Erwartungen oder die Beschleunigung unserer Zeit vorgeben. Wachstum, das trägt, braucht:
- Verwurzelung
- innere Klarheit
- einen bewussten Standpunkt
Viele Frauen spüren gerade jetzt eine neue Handlungsfähigkeit – und gleichzeitig den Wunsch, sich innerlich gehalten zu fühlen. Nicht mehr alles zu machen, was möglich wäre, sondern das, was wirklich stimmig ist. Die weise Frau in uns wächst nicht, um größer zu werden. Sie wächst, um wahrer zu werden. Daraus entsteht ihre Handlungsfähigkeit. Handlungsfähig zu sein heißt nicht, ständig aktiv zu sein. Es heißt, zur richtigen Zeit den richtigen Schritt zu gehen. Das Feuerpferd schenkt uns Mut und Energie für die Vorwärtsbewegung. Die weise Frau schenkt uns Richtung, Erdung und Besonnenheit. Erst gemeinsam entsteht eine Kraft, die nicht verbrennt, sondern gestaltet.
Einladung
Unsere Zusammenkunft in der Frühjahrs-Quellenzeit öffnet einen Raum, in dem Du dieser inneren Dynamik begegnen kannst. Nicht um sie zu beschleunigen. Nicht um sie zu bändigen. Sondern um sie bewusst zu führen – aus der Weisheit heraus, die bereits in Dir lebt. Mehr zur QUELLENZEIT im Frühjahr findest Du hier >>> Zur Quellenzeit


